Brennholzpreise 2011/2012



Brennholzpreise 2011/2012 - große Nachfrage

Düsseldorf (SP) Die Nachfrage nach Brennholz hat die Preise auch in der Heizperiode 2911/2011 wieder leicht steigen lassen. Dazu kommt: Die Nachfrage hat Forstreviere in Deutschland deutlich an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht, so Brennholz Deutschland auf ihrer Internetseite. Das Problem sei gleichzeitig die große Stärke der deutschen Forstwirtschaft: Es könne nur so viel eingeschlagen werden wie auch nachwachse. Diese Nachhaltigkeit setz den Liefermöglichkeiten der deutschen Forstämter deutliche Grenzen. Folge für den Brennholzholzhandel werde sein, dass nach dem Start der "Heizperiode" die Brennholznachfrage extremer als in den Vorjahren ansteigen werde, da viele Anfragen nach Brennholz für private Selbstwerber im Frühjahr nicht oder nicht im gewünschten Umfang erfüllt werden konnten.

Weiter heißt es bei Brennholz Deutschland: Bei vielen Forstämtern häuften sich Anfragen von privaten Selbstwerbern - also Bürger, die ihr Holz selbst im Wald aufbereiten möchten. Selbst wann dazu die notwendige Ausbildung - also ein so genannter Brennholzführerschein/Sägeschein - nachgewiesen kann und vorschriftsmäßiges Werkzeug und Sicherheitskleidung (Persönliche Schutzaustrüstung - PSA) verwendet wird, bleibt der private Selbstwerber im öffentlichen Forst ein nicht immer gern gesehende Gast. So werden Selbstwerber oft und gerne von privaten und kommunalen Förstern abgewimmelt. Lieber lässt man offenbar wertvolles Brennholz im Wald vergammeln.

Der Boom hält an, auch wenn die Preise für "Brennholz aus dem Wald" mittlerweile tüchtig angezogen haben. 30 bis 40 Euro für den noch nicht aufgearbeiteten Raummeter Brennholz sei in deutschen Forstrevieren ein üblicher Preis für Buchenholz oder Eichenholz. Fichte sei noch günstiger zu haben, bleibe aber immer noch ein eher unbeliebtes Brennholz.

Dieses so genannte Polterholz wird an die Waldstraße gerückt, wo es geschnitten und aufgeladen werden kann. Die Händler der Brennholzhändlergemeinschaft brennholz-deutschland.de empfehlen, Brennholz beim Brennholzhändler nicht auf den letzten Drücker zu bestellen. Eine Korrektur des aktuell sehr hohen Preisniveaus nach unten sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten.

Die Preise variieren stark je nach Region, allgemeine Richtwerte zu geben, ist müßig: Meist kauft sowieo nur in den näheren Umgebung ein. Brennholz in Norddeutschland ist günstiger als im süddeutschen Raum. So variieren die Preise im Durchschnitt zwischen Nord und Süd um etwa fünf bis zehn Euro pro Raummeter.

Preisbeispiel (Herbst 2011) für eine Palette mit 1000 Kilogramm aufgeschichtetem Buchen-Brennholz (= knapp drei Schüttraummeter - srm), kammergetrocknete Buche, etwa 20 bis 33 Zentimeter lange Scheite, Preis inklusive Versand etwa 310 Euro. Also Preis pro Schüttraummeter etwa 100 Euro - aber eben mit Anlieferung.

Waldfrisches Kaminholz, etwa ein Meter, Mischolz Buche, Birke, Eiche, kostet etwa ab 46 Euro aufwärts.

Mischholz (Buche, Birke, Eiche), ein Meter lang, trocken, kostet pro Raummeter etwa ab 62 Euro.

Fertiges Kaminholz-Scheite, Mischholz (Buche, Birke, Eiche), trocken, Länge bis 33 Zentimeter, ofenfertig geschnitten/gespalten, kostet etwa ab 85 Euro aufwärts.

Zum Halten der Glut werden gerne Briketts aus Holzspänen oder (weniger gut) Braunkohle oder Kohle genommen. Holz-Briketts aus Sägespänen kosten derzeit (Herbst 2011) im Sonderangebot (Toom-Baumarkt) 1,99 Euro (12 Stück, zehn kg). Briketts saus Holzspänen oder Rinde haben einen hohen Heizwert, sind kochentrocken und halten lange die Glut. Sie sind ideal, um den Kamin "auf kleiner Flamme zu halten", ohne stänig die teuren Scheite nachlegen zu müssen.

Normaler Preis für Briketts aus Holzspänen: etwa drei Euro.



Holzbriketts aus gepressten Sägespänen halten lange die Glut. Zehn Kilo kosten etwa 1,99 Euro.

Abfall aus dem Sägewerk: Holzbriketts aus gepressten Sägespänen halten lange die Glut. Zehn Kilo kosten etwa 1,99 Euro.


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