Brennholz mit Gütezeichen




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RAL-Gütezeichen für Brennholz

Berlin (SP) Um die Nachfrage nach Brennholz dauerhaft zu befriedigen, haben sich bundesweit Rohholzhändler zu der Gütegemeinschaft Brennholz e. V. (www.guetezeichen-brennholz.de) zusammengeschlossen. Das RAL-Anerkennungsverfahren konnte abgeschlossen und als RAL Gütezeichen Brennholz von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (Sankt Augustin) anerkannt werden. Das teilte die Gütegemeinschaft Brennholz mit Sitz in Berlin und Büro in Wiesbaden mit.

Die Güte- und Prüfbestimmungen gelten für Brennholz, das für die energetische Nutzung vorgesehen ist. Unter Brennholz wird dabei natürlich gewachsenes Holz verstanden, das auf Länge geschnitten, gespalten oder zu Hackschnitzeln verarbeitet wird. Die Gütesicherung unterscheidet zwischen Scheitholz und Hackschnitzel und stellt spezifische Anforderungen an die Gesundheit und die Reinheit des Holzes - das Brennholz muss grundsätzlich frei von Fremdstoffen sein - sowie an die Mengenangaben. Bei den Hackschnitzeln werden Anforderungen an Herkunft, Produktion, Lagerung und Transport, Wassergehalt, Größe der Hackschnitzel und den Aschegehalt gestellt. Außerdem werden betriebliche und personelle Anforderungen an die Vertreiber gestellt, wobei die Gemeinschaft besonderes Augenmerk auf den Kunden-Service legt.

In einem weiteren Teil der Güte- und Prüfbestimmungen, der sich mit Scheitholz beschäftigt, definiert die Gütegemeinschaft sowohl die Bedingungen bezüglich Sortenreinheit, Holzarten, Abmessungen, Rinde und maximalem Wassergehalt als auch für Mengenangaben und Kleingebinde. Schnittholz ist hierbei nicht zulässig.




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