Energie-Studien auf einen Blick


100. Studie zu Erneuerbaren Energien im Radar

Das Rechercheportal Forschungsradara Erneuerbare Energien - www.energie-studien.de - ist ein Serviceangebot der Agentur für Erneuerbare Energien.


Forschungsradar Erneuerbare Energien: 100. Studie

Berlin (SP) Das Forschungsradar Erneuerbare Energien hat seine 100. Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Publikation im Internetportal www.energie-studien.de veröffentlicht. Das Rechercheportal ist ein Serviceangebot der Agentur für Erneuerbare Energien. Bei dieser Zusammenfassung handelt es sich um eine redaktionelle Aufbereitung der Studie „Energy [r]evolution. A sustainable World Energy Outlook“, die Greenpeace zusammen mit dem European Renewable Energy Council (ERECund dem Global Wind Energy Council (GWEC) im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Im Energy [R]evolution-Szenario basiert mit 94 Prozent nahezu die gesamte weltweite Stromversorgung im Jahr 2050 auf erneuerbaren Quellen. Bereits 2020 decken die Erneuerbaren Energien 37 Prozent des Stromverbrauchs, bis 2030 steigt ihr Anteil weiter auf 61 Prozent.

Die wissenschaftliche Expertise stammt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Neben einer kurzen textlichen und grafischen Beschreibung der wesentlichen Studienergebnisse bietet die Zusammenfassung im Forschungsradar Informationen über die Fragestellungen und zentrale Annahmen der Arbeit.

Nutzerbefragung soll Bedarf klären

Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte Plattform www.energie-studien.de, die seit Oktober 2011 online ist, hat die Datenbank schon fast 400 Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien erfasst und verschlagwortet. 100 von ihnen sind nun redaktionell zusammengefasst und mit Infografiken versehen.
Überblick über Forschungslandschaft

Mit der wachsenden Zahl an Studienaufbereitungen in der Datenbank sind Nutzer auch immer häufiger in der Lage, Studien miteinander zu vergleichen. Die Möglichkeit, zwei bis drei Studien einander gegenüberzustellen, gibt es seit dem Start des Forschungsradars Erneuerbare Energien im Oktober 2011. Die systematische Erfassung von Forschungsarbeiten nutzt die Redaktion des Onlineportals außerdem für eigene Publikationen: Sie erstellt Grafiken, die die Annahmen und Ergebnisse verschiedener Studien auf einen Blick gegenüberstellen. Textdossiers zu den Grafiken erläutern kurz und bündig die Zielsetzung und Herangehensweise der dargestellten Studien.



Bisher erschienen sind Vergleiche zu folgenden Themen:

Entwicklung der Investitionskosten neuer Kraftwerke

Entwicklung der Brennstoffpreise fossiler Rohstoffe

Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland: Primärenergie, Endenergie, Strom

Entwicklung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und des Strommixes in Deutschland

Entwicklung der installierten Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien

Weitere Angebote sind eine Expertendatenbank sowie der Überblick über die Forschungslandschaft für Erneuerbare Energien in Deutschland in Form einer interaktiven Deutschlandkarte. Sie gibt eine Übersicht über Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen, die sich mit technologischen, politischen, wirtschaftlichen, ökologischen oder sozialen Aspekten Erneuerbarer Energien beschäftigen.

Infos: www.energie-studien.de.

Hintergrund:

Die Agentur für Erneuerbare Energien, Berlin, wird getragen von Unternehmen und Verbänden der Erneuerbaren Energien-Branche und gefördert durch die Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft. Sie betreibt die bundesweite Informationskampagne "deutschland hat unendlich viel energie“. Aufgabe ist, über die Chancen und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien aufzuklären – vom Klimaschutz über eine sichere Energieversorgung bis zu Arbeitsplätzen, wirtschaftlicher Entwicklung und Innovationen. Die Agentur für Erneuerbare Energien arbeitet nach eigenen Angaben partei- und gesellschaftsübergreifend.



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