Grundofen/Kachelofen



Alles über Grundöfen und Kachelöfen

Schon in der Römerzeit war der Grundofen bekannt: Das war die zentrale, meist aufwändig ummauerte Feuerstätte in einem Gebäude. Das Prinzip ist bis heute geblieben: Die Wärme aus dem Feuerraum haut nicht einfach durch den Schornstein ab, sondern erwärmt das Mauerwerk des Grundofens.

Etwa zwei Mal am Tag wird tüchtig eingeheizt


Das Prinzip: Nur etwa zwei Mal am Tag wird ordentlich, also mit der Menge Holz , die sonst für andere Öfen den ganzen Tag über benötigt wird, eingeheizt. Im Feuerraum entstehen Temperaturen so um die 1000 Grad. Dabei wird die im Holz enthaltene Energie optimal ausgenutzt: Grundöfen sind also auch aus dieser Sicht sehr wirtschaftlich.

Die Hitze wird im Mauerwerk oder Stein gespeichert und über den Tag hinweg langsam an die Umgebung abgegeben.

Flusssteine, Lehm, Speckstein

Je nach Landstrich wurden zum Mauern Flusssteine oder Lehm benutzt. In den Alpen und in den nordischen Ländern hatte man frühzeitig die hohe Speicherkraft und gute Verarbeitungsmöglichkeit von Speckstein entdeckt.

Die Kachelöfen, die in historischen Bauten überlebt haben, sind heute die bekannten Grundöfen. Doch sie waren in der Herstellung sehr teuer und zierten daher nur die guten Stuben des betuchten Bürgerstums oder reicher Bauern.

In Ländern wie Russland, die lange, harte Winter haben, waren Grundöfen einst (und in vielen Gegenden heute noch) Wohn- und Schlafplatz zugleich.



Der Warmluftofen ist "out"

Eine Weiterentwicklung des Kachel- oder Grundofens waren die Warmluftöfen: Die befördern warme Luft über Kanäle in andere Räume. Doch diese fönartige Luft, die durch meist tönerne Rohrsystem geblasen wird, ist knochentrocken udn staubbelastet: Nichts für Allergiker. Und auch sonst ziemlich ungesund.




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